WETTBEWERB 2018

Dialekt-Limerick-Wettbewerb 2018

des Vereins Kulturherbst Burgwald e. V.

Nachdem wir in den vergangenen Jahren zwei Wettbewerbe mit regionalen Krimis initiiert und durchgeführt haben und daraus die beiden Bücher  „Der böse Burgwald“ und „Der böse Burgwald II“ entstanden sind (beide Bände sind erhältlich unter roberthuber@email.de), haben wir uns nun entschlossen etwas Neues zu wagen. So schreiben wir im Rahmen unseres CD-/Hörbuch-Projekts  „DIALEKT IST NICHT PLATT“ einen Dialekt-Limerick-Wettbewerb aus.

Die Idee dabei ist, bei einer möglichst großen Zahl von Einwohnern aus der Region Burgwald-Ederbergland das Interesse an dem Kulturgut Dialekt als Sprache der Region zu wecken und sie in einer Literaturform (hier dem Limerick) zu verwenden. Mit dem „Platt“ lässt sich nach meiner Erfahrung im Reim-Bereich gut arbeiten, da die Mundart viele kurze Wörter wie die englische Sprache enthält.

Schön wäre es, wenn wir bei dem Wettbewerb so viele Einsendungen bekommen, dass sich daraus ein Buch mit CD erstellen ließe. So könnten wir die Limericks (vorausgesetzt das Einverständnis der Autorinnen/Autoren) als Dialekt-Text-Sprache-Beispiel für eine interessierte Nachwelt erhalten. Diese Veröffentlichung beträfe alle eingesandten Limericks, auch diejenigen, die sich in der Vorauswahl nicht qualifiziert haben.

Folgende Vorgaben  sind beim Texten bzw. Einsendung zu beachten, da wir nach diesen die Vorauswahl treffen.

  1. Der Limerick ist in einem Dialekt zu schreiben, der in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und/oder Waldeck- Frankenberg gesprochen wird.
  2. Die fünfzeilige Anordnung des Textes ist zwingend vorgegeben.
  3. Ebenso die Reimfolge: Die erste Zeile reimt sich auf die zweite. Die dritte Zeile dann auf die vierte und die letzte wieder auf die erste und zweite. Also: A, A, B, B, A.
  4. In der ersten Zeile steht immer eine Ortsbezeichnung. (Bei dem Begriff Ortsbezeichnung muss dort nicht grundsätzlich ein Dorf- oder Stadtname stehen. Es kann auch „im Stadtwald“, „dort hinten“ usw. heißen)
  5. Selbstverständlich gelten für die Limericks die literarischen Standards wie keine rassistische, sexistische und gewaltverherrlichende und/oder ähnliche Formulierungen.
  6. Gewünscht werden humorige, ironische, satirische, witzige, wortspielerische und/oder groteske Texte.

Ein Beispiel:

Demm Bauer Christian vo Worzebach/

demm storb ewwer Noacht die Frä, ach/

zomm Perner mennt hä: „Sei’s dremm/

emm Grond esses doch halb se schlemm/

Gott sei Dank wohr’s je nett insen Wallach“.

Eine fachkundige Jury wird aus den eingesandten Limericks eine Vorauswahl treffen und die Qualifizierten zur Veranstaltung schriftlich einladen.

Die sich in dieser Vorauswahl qualifizierten Limericks werden am 21. Oktober 2018, ab 16.00 Uhr in der Galerie Glashaus von ihren Verfasserinnen/Verfassern persönlich vor dem anwesenden Publikum verlesen. Dieses vergibt auf einem vorher verteilten Bewertungsbogen, auf dem nochmals die Texte ausgedruckt sind, Punkte von 1 bis 10, wobei die Zehn die beste Bewertung ist.

Die Schreiberin/der Schreiber mit der höchsten, zweithöchsten bzw. dritthöchsten Punktzahl erhalten Preise:

Der Text mit der höchsten Punktzahl erreicht den 1. Platz und bekommt ein Preisgeld von 300,– €, der Text mit der zweithöchsten Punktzahl erreicht den 2. Platz und bekommt ein Preisgeld von 200,– €,

der Text mit der dritthöchsten Punktzahl erreicht den 3. Platz und bekommt ein Preisgeld von 100,– €.

Texte, die den vierten bis zehnten Platz erreichen, werden mit einem Regional-Bücher-Paket prämiiert.

Die Preisverleihung findet am Sonntag, dem 21. Okt. 2018, ab 16.00 Uhr

in der Galerie „GLASHAUS“,  Rauschenberg, Bahnhofstraße 2, statt.

Ab sofort bis einschließlich Sonntag, den 30. September 2018 (Einsendeschluss) können Sie Ihre Limericks unter einer der unten angegebenen Internetadressen im Word- oder Libre Office-Format (bitte keine PDFs) oder postalisch einsenden.

Wolfram Moniac, Am Pfädchen 3, 35119 Rosenthal, eMail: wolfram.moniac@t-online.de, Tel.: 06458/341

  1. H. Naumann, Auf dem Baulersch 4, 35083 Wetter,
  2. eMail: karl-heinz.naumann@gmx.de, Tel.: 06423/4192

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